Fernsehbeiträge

 

zum Thema Hautflügler

(Wespen, Hornissen, Hummeln, Bienen und Ameisen)

 

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Letzte Aktualisierung der Fernsehbeiträge am 13. Mai 2012

 

 

 

Mai 2012

 

Di. 01.05.12 10:15 - 11:00 Uhr Alles Wissen
Natur und Garten

Thema 'Natur und Garten':
* Neues Mittel gegen Borreliose: Der verhängnisvolle Stich der Zecke
* Massenhaftes Bienensterben: Was können wir tun?
* Gefiederte Mietnomaden: Spechtlöcher in Fassaden
* Schädlingsbekämpfung: Lauschangriff auf Kornfresser
* Tierische Einwanderer vor der Haustür
 

Mi. 02.05.12 16:10 - 17:10 Uhr Mein Nachmittag
Boulevardmagazin

Themen:
* Mein Backtag: Rhabarber-Knusper-Torte - live aus dem Mühlencafé in Zeven-Oldendorf (Nds.)
* Zuhause im Norden: Allergie-Experte Dr. Michael Tank
* Mein Stil: Lauschige Kräuter-Deko fürs Grillfest
* Wochenserie: Auswanderer kommen zurück

Beitragbeschreibung: Zuhause im Norden: Allergie-Experte Dr. Michael Tank
Die Nase läuft, der Hals kratzt und die Augen tränen. Immer mehr Menschen sind allergisch gegen Pollen, Wespengift oder Hausstaubmilben. Warum reagieren wir allergisch und was können Mediziner dagegen tun? Welche Erfolgschancen hat eine Hypersensibilisierung und was ist eine Allergielöschung? Diese und andere Fragen beantwortet unser Mediziner Dr. Michael Tank.
 

Fr. 04.05.12 15:10 - 15:35 Uhr National Geographic Fotos
Bestäubung

Die kindliche Geschichte von den Blumen und den Bienen ist im Grunde die Beschreibung eines komplizierten Fortpflanzungsprozesses. Denn auch die meisten Pflanzen setzen sich geschlechtlich fort, und Tiere wie beispielsweise Bienen helfen ihnen dabei. Im Auftrag des "National Geographic Magazine" versucht der Biologe und Fotograf Mark Moffett diesen Prozess möglichst anschaulich festzuhalten. Dabei rückt er die Tiere, die für die Übertragung des in den Pollen enthaltenen Erbmaterials sorgen, in den Mittelpunkt. Diese Bestäuber können Insekten sein, aber auch Vögel oder Säugetiere sind wichtig ...
 

So. 06.05.11 11:45 - 12:35 Uhr Gefahr inklusive
Killerbienen-Jäger

Curt Doussett stellt die gefährlichsten Jobs der Welt vor. Er berichtet nicht als Außenstehender, sondern übernimmt unter Anleitung von Profis selbst die Arbeiten. So erfährt er am eigenen Leib, in welche Gefahr sich manche Menschen begeben, um ihr tägliches Brot zu verdienen. In dieser Folge verdingt er sich als Industriekletterer und Mitglied einer Formel-1-Boxencrew. Außerdem assistiert er einem Killerbienenspezialisten.
 

So. 06.05.11 16:30 - 17:15 Uhr Die kleine Welt im Apfelbaum

Apfelbäume sind sehr vertraut - vermeintlich. Denn hinter der friedvollen Oberfläche verbirgt sich eine Serengeti im Miniformat. Riesige Tierherden ziehen im Rhythmus der Jahreszeiten über die Bäume. Gefährliche Raubtiere lauern ihnen auf, hetzen und töten sie. Sex, Geburt und Tod geschehen auf kleinsten Raum dicht nebeneinander. Man muss allerdings sehr genau hinschauen, um diese Welt zu entdecken - denn alles geschieht im Miniaturformat.
 
Blattläuse fallen im Frühjahr in Heerscharen über die Knospen her, gejagt von Raubwanzen, mit denen sie sich atemberaubende Kämpfe liefern. Vögel wiederum jagen die Wanzen, Marienkäfer üben seltsame Sexpraktiken aus, Schlupfwespen legen ihre Eier in Apfelschädlinge und lassen ihren Nachwuchs das Beute-Insekt von innen heraus auffressen. Und natürlich lebt hier der Apfelwickler, der Wurm im Apfel. Sein Wirken wird deutlich, wenn die Ernte verfault in den Bäumen hängt.
 
Ein naturbelassener Apfelhain ist aber auch Heimat für viele größere Tiere, die von Knospen, Blättern, Blüten und natürlich den Früchten des Apfelbaums leben. Gelbhalsmäuse, Stare und Steinkäuze wohnen in den Höhlen der alten Baumstämme, Maulwürfe jagen Regenwürmer, die sich von den Blättern ernähren, die vom Baum fallen. Igel jagen die Schnecken, die das Fallobst fressen.
 
Ein Jahr lang hat das Filmteam um Regisseur Thomas Willke das Leben der großen und kleinen Tiere in einem Apfelhain verfolgt. Das Team ist in die Bäume geklettert, hat sie mit einem Miniaturhelikopter über- und durchflogen und das für das bloße Auge unsichtbare Leben unter dem Stereomikroskop verfolgt.
 

Do. 10.05.12

+

Fr. 11.05.12

20:05 - 21:00 Uhr

+

11:15 - 12:10 Uhr

Baumeister der Natur

«Zeig mir, wie Du wohnst, und ich sage Dir, wer Du bist!» Eine wahre Erkenntnis - zumindest wenn es um Tiere geht: Häuser, Bauten und Nester erzählen eine Menge über die Intelligenz, aber auch über die Lebensumstände und Feinde ihrer Erbauer. «Baumeister der Natur» stellt einige der außergewöhnlichsten Baumeister vor: von den Präriehunden Nordamerikas, die untertage ganze Städte bauen, bis zu den Wanderameisen, deren komplexer Bau selbst aus lebendigen Ameisen besteht. Eine spannende Homestory aus dem Reich der Tiere.
 

Fr. 11.05.12 15:40 - 16:30 Uhr Mythos Wald
Kampf ums Licht  (2/2)

Der Wald ist Lebensraum für eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten und bildet die Bühne für grosse und kleine Dramen der Natur. Davon bekommt der Mensch nur sehr wenig mit. Die faszinierende zweiteilige Dokumentation will das Unsichtbare sichtbar machen. Sehr lange Zeitraffer-Aufnahmen, extreme Zeitlupen und neue Makrooptiken zeigen Phänomene, die dem menschlichen Auge sonst verschlossen bleiben.
 
Der zweite Teil von «Mythos Wald» gibt unter anderem Einblick in das Leben der Hirschkäfer und Glühwürmchen und lüftet das Geheimnis der «Apotheke» der Waldameisen. Doch auch große Tiere wie der Storch und der Fuchs erhalten ihre Bühne.
 

So. 13.05.12 17:15 - 18:00 Uhr Honigjäger im Himalaja
Länder - Menschen - Abenteuer

Im Himalaja baut die größte Wildbiene der Welt ihre Waben an unzugängliche Stellen steiler Felsklippen. Kaum ein Nesträuber wagt es, sich diesen gefährlichen Orten - oft höher als 3000 Meter gelegen - zu nähern. Bis auf die Männer des Volksstamms der Magar. Sie haben es auf den Honig der Wildbienen, das "flüssige Gold" der Berge, abgesehen. Jedes Jahr im Frühling riskieren sie ihr Leben und plündern mithilfe von selbstgebauten Bambusleitern, Räucherwerk und Stöcken völlig ungesichert die prall gefüllten Waben. Der bekannte Himalaja-Filmer Jérôme Ségur hat sie auf ihren
Beutezügen begleitet.
 
Zum ersten Mal trifft ein Filmteam auf die Honigjäger von Kuine. Das Dorf liegt abseits der Trekking-Pfade auf 2600 Höhenmetern im Gebirgsvorland Nord-West Nepals. Die Menschen hier leben von den kargen Erträgen ihrer Felder und würden
ohne den Verkauf von wildem Honig kaum über Bareinnahmen verfügen. Ein bis zweimal pro Jahr brechen die erwachsenen Männer des Dorfes gemeinsam zu einer waghalsigen Erntetour auf. In der Sprache der Magar werden sie "Peringe" genannt,
was so viel wie "Wissende" bedeutet.
 
Jérôme Ségur, der selbst Kamera führt, begleitet die Gruppe von Bal Bahadur, der nicht nur ein geschickter Kletterer ist und die sichersten Strickleitern baut, sondern vor allem auch ein Auge für die versteckten Bienennester hat. In diesem Jahr soll sein vierzehnjähriger Sohn Moti erstmals den wilden Honig ernten. Moti ist ganz erpicht darauf, in die Fußstapfen des Vaters zu treten, und stolz, seine
Fähigkeiten vor den Erwachsenen endlich unter Beweis stellen zu können. Doch zeigt sich bald, dass er die Herausforderung unterschätzt. Beim ersten Erntegang in 30 Meter Höhe zerstört er die kostbare Wabe und lässt sie in die Tiefe fallen, statt sie vorsichtig in einem Korb zu bergen. Ein Zurück gibt es nicht; mit einer eigens an seine Größe angepassten Bambusleiter muss er sich auch an der nächsten Fundstelle versuchen, obwohl diese noch höher und direkt über einem reißenden Fluss gelegen ist. Erst allmählich lernt er, barfuß auf der Leiter stehend die nötigen Arbeitsschritte zu koordinieren, zuerst das Nest auszuräuchern, einen Teil der Wabe mit dem Stock behutsam abzutrennen und sich über das Herablassen und Hochziehen des Erntekorbes mit den Übrigen zu verständigen. Eine schwere Prüfung, bei der der geringste Fehler teuer bezahlt wird. Eine archaische Arbeit, bei der Klagen über Bienenstiche oder andere Verletzungen nicht erlaubt sind.
 
Regisseur Jérôme Ségur folgt der Truppe von Bal Bahadur auf Schritt und Tritt. Dort, wo die Waben geplündert werden, hängen er und sein Tonassistent samt Ausrüstung inmitten des umherschwirrenden wilden Bienenvolks direkt neben den
Honigjägern in der Wand. Ihnen gelingen atemberaubende Aufnahmen und vor allem eine authentische Nähe zu Moti und den Seinen. Der Film "Honigjäger im Himalaja" erzählt die Geschichte eines spektakulär unspektakulären Handwerks und die eines Jungen, der eine gefährliche Reifeprüfung zu bestehen hat.
 

Fr. 18.05.12

+

Sa. 19.05.12

+

So. 20.05.12

19:15 - 20:00 Uhr

+

12:30 - 13:15 Uhr

+

09:30 - 10:15 Uhr

Länder, Menschen Abenteuer
Honigjäger im Himalaja

Im Himalaja baut die größte Wildbiene der Welt ihre Waben an unzugängliche Stellen steiler Felsklippen. Kaum ein Nesträuber wagt es, sich diesen gefährlichen Orten - oft höher als 3000 Meter gelegen - zu nähern. Bis auf die Männer des Volksstamms der Magar. Sie haben es auf den Honig der Wildbienen, das "flüssige Gold" der Berge, abgesehen. Jedes Jahr im Frühling riskieren sie ihr Leben und plündern mithilfe von selbstgebauten Bambusleitern, Räucherwerk und Stöcken völlig ungesichert die prall gefüllten Waben. Der bekannte Himalaja-Filmer Jérôme Ségur hat sie auf ihren
Beutezügen begleitet.
 
Zum ersten Mal trifft ein Filmteam auf die Honigjäger von Kuine. Das Dorf liegt abseits der Trekking-Pfade auf 2600 Höhenmetern im Gebirgsvorland Nord-West Nepals. Die Menschen hier leben von den kargen Erträgen ihrer Felder und würden
ohne den Verkauf von wildem Honig kaum über Bareinnahmen verfügen. Ein bis zweimal pro Jahr brechen die erwachsenen Männer des Dorfes gemeinsam zu einer waghalsigen Erntetour auf. In der Sprache der Magar werden sie "Peringe" genannt,
was so viel wie "Wissende" bedeutet.
 
Jérôme Ségur, der selbst Kamera führt, begleitet die Gruppe von Bal Bahadur, der nicht nur ein geschickter Kletterer ist und die sichersten Strickleitern baut, sondern vor allem auch ein Auge für die versteckten Bienennester hat. In diesem Jahr soll sein vierzehnjähriger Sohn Moti erstmals den wilden Honig ernten. Moti ist ganz erpicht darauf, in die Fußstapfen des Vaters zu treten, und stolz, seine
Fähigkeiten vor den Erwachsenen endlich unter Beweis stellen zu können. Doch zeigt sich bald, dass er die Herausforderung unterschätzt. Beim ersten Erntegang in 30 Meter Höhe zerstört er die kostbare Wabe und lässt sie in die Tiefe fallen, statt sie vorsichtig in einem Korb zu bergen. Ein Zurück gibt es nicht; mit einer eigens an seine Größe angepassten Bambusleiter muss er sich auch an der nächsten Fundstelle versuchen, obwohl diese noch höher und direkt über einem reißenden Fluss gelegen ist. Erst allmählich lernt er, barfuß auf der Leiter stehend die nötigen Arbeitsschritte zu koordinieren, zuerst das Nest auszuräuchern, einen Teil der Wabe mit dem Stock behutsam abzutrennen und sich über das Herablassen und Hochziehen des Erntekorbes mit den Übrigen zu verständigen. Eine schwere Prüfung, bei der der geringste Fehler teuer bezahlt wird. Eine archaische Arbeit, bei der Klagen über Bienenstiche oder andere Verletzungen nicht erlaubt sind.
 
Regisseur Jérôme Ségur folgt der Truppe von Bal Bahadur auf Schritt und Tritt. Dort, wo die Waben geplündert werden, hängen er und sein Tonassistent samt Ausrüstung inmitten des umherschwirrenden wilden Bienenvolks direkt neben den
Honigjägern in der Wand. Ihnen gelingen atemberaubende Aufnahmen und vor allem eine authentische Nähe zu Moti und den Seinen. Der Film "Honigjäger im Himalaja" erzählt die Geschichte eines spektakulär unspektakulären Handwerks und die eines Jungen, der eine gefährliche Reifeprüfung zu bestehen hat.
 

Di. 22.05.12 19:30 - 20:13 Uhr Wildes Deutschland
Der Pfälzer Wald


Die Dokumentationsreihe "Wildes Deutschland" präsentiert einzigartige Landschaften und deren Tierwelt in unterschiedlichen Regionen Deutschlands. Mit Zeitraffer, HD-Zeitlupe, aufwendigen Kamerafahrten und ungewöhnlichen Perspektiven sorgen die Filmemacher für einprägsame Bilder. Nie zuvor gesehene Luft- und Unterwasseraufnahmen zeigen die Einmaligkeit und Vielfalt der porträtierten Biosphärenreservate und Nationalparks.
Im Mittelpunkt der zweiten Folge steht der Pfälzerwald. Im Westen ist die Grenze zu Frankreich nicht weit, und im Osten verläuft die Weinstraße, an der zahlreiche romantische Dörfer zum Bleiben und Genießen auffordern.

Im Südwesten Deutschlands, unweit der französischen Grenze, liegt der Pfälzerwald. Farbenprächtige Buntsandsteinfelsen sowie unzählige Burgen und Ruinen überragen die duftenden Kiefernwälder. Der Trifels mit seiner erhabenen Reichsburg ist die bekannteste Felsenburg. Wildkatze und Luchs schleichen durchs Unterholz, Rothirsche mit prächtigem Geweih und korsische Mufflons mit schneckenförmigem Gehörn stolzieren im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands umher. An der Grenze zu Frankreich im Dahner Felsenland ragt das Wahrzeichen des Pfälzerwaldes über die Baumwipfel: der Teufelstisch, die bekannteste Felsformation des Naturparks Pfälzerwald.
Die am Ostrand des Pfälzerwaldes verlaufende Weinstraße lädt mit ihren romantischen Weindörfern zum Verweilen ein. Die Region zählt zu den wärmsten Deutschlands. Und so haben sich Zippammer, Gottesanbeterin und Smaragdeidechse in der Toskana Deutschlands eingerichtet. Ein Neuzugang aus Südeuropa ist der farbenprächtige Bienenfresser, der seit 1996 im Pfälzerwald heimisch ist. Sobald er Mitte Mai aus seinem afrikanischen Winterquartier zurückkehrt, gräbt er tiefe Erdröhren in Sandgruben und Weinberge, in denen er später seine Jungen aufzieht.
Bereits vor 2.000 Jahren wurden im Marschgepäck römischer Truppen kulinarische Köstlichkeiten aus dem Mittelmeerraum nach Rheinland-Pfalz gebracht: Weintrauben, die Mittelmeer-Weinbergschnecke und Esskastanien gelten bis heute als Delikatessen. Im Herbst sind die schmackhaften Früchte, auch "Keschde" genannt, besondere Leckerbissen für Wildschweine, Mufflons und Rotwild. Aber auch flinke Eichhörnchen schwelgen im Nahrungsreichtum der lichten Esskastanienwälder.
 

Do. 24.05.12 15:15 - 16:00 Uhr Deutschlands wilde Tiere
Im Nationalpark Müritz

Jedes Jahr im März beginnt an der Müritz ein neues Fischadlerjahr. Die großen Greife sind aus ihrem afrikanischen Winterquartier zurückgekehrt - an den Ort, an dem sie geschlüpft und aufgewachsen sind. Die Könige der Lüfte haben hier ihr größtes Brutrevier in Deutschland. Zwanzig Paare brüten im Nationalpark Müritz. Das Schutzgebiet liegt im Herzen der Mecklenburgischen Seenplatte. Vom östlichen Ufer der Müritz, dem zweitgrößten Binnensee der Bundesrepublik Deutschland, erstreckt sich der Nationalpark über 31.000 Hektar bis nach Neustrelitz und Feldberg. Es ist eine eiszeitlich geprägte Landschaft, in der sich ein Mosaik naturnaher Lebensräume erhalten hat, mit urwüchsigen Wäldern, ausgedehnten Mooren und naturbelassenen Seen. Einzigartige Filmaufnahmen nicht nur vom Leben der Fischadler entstanden in diesem Stück Wildnis. In der Stille abgelegener Gewässer führt der Fischotter sein verborgenes Leben. Die Sumpfschildkröte hat hier ihr nördlichstes Verbreitungsgebiet. An den Ufern brütet die Beutelmeise, und schon in den ersten Frühlingstagen stimmen die Moorfroschmännchen ihren Balzgesang an. In den urwüchsigen Buchenwäldern von Serrahn, in der die Natur seit annähernd 150 Jahren sich selbst überlassen ist, füttert nicht nur der Buntspecht seine Jungen. Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz, der heute einer Wüste gleicht, erobern Gräser, Sträucher und Bäume, aber auch Grabwespen und andere Insekten verloren gegangene Standorte zurück. In den Moorregionen blühen der Sumpfporst und der Fleisch fressende Sonnentau. Sogar der scheue Waldwasserläufer, der selten in Norddeutschland brütet, ließ sich beobachten. Vor mehr als sechzig Jahren wurde in dieser Region das erste Naturschutzgebiet ausgewiesen. Heute ist der Nationalpark ein Refugium für seltene Tiere und Pflanzen, für viele hochbedrohte Arten, und der Fischadler, der in Westeuropa nahezu ausgestorben ist, kann hier auch weiter ungestört seine Jungen großziehen.
 

Fr. 25.05.12 19:30 - 20:13 Uhr Wildes Deutschland
Der Bayerische Wald

Die Dokumentationsreihe "Wildes Deutschland" präsentiert einzigartige Landschaften und deren Tierwelt in unterschiedlichen Regionen Deutschlands. Mit Zeitraffer, HD-Zeitlupe, aufwendigen Kamerafahrten und ungewöhnlichen Perspektiven sorgen die Filmemacher für einprägsame Bilder. Nie zuvor gesehene Luft- und Unterwasseraufnahmen zeigen die Einmaligkeit und Vielfalt der porträtierten Biosphärenreservate und Nationalparks.
Der fünfte Teil der Reihe porträtiert den Bayerischen Wald an der Grenze zu Tschechien. Die Dokumentation zeigt, wie es im einstigen Wirtschaftswald zur Katastrophe kam, die unter dem Namen Waldsterben bekannt wurde. Und sie demonstriert, wie daraus heute der "Urwald von morgen" heranwächst, wie perfekt hier Werden, Wachsen und Vergehen ineinandergreifen und warum der einst die Katastrophe auslösende Borkenkäfer nicht zum Totengräber, sondern zum Geburtshelfer wurde.
 
Als sich in den 80er Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald der Borkenkäfer außergewöhnlich stark vermehrte und die Nationalparkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterließ, hatte das weitreichende Folgen. Binnen weniger Jahre starben mehrere Tausend Hektar alter, ehemals wirtschaftlich genutzter Fichtenbestände in den Hochlagen ab. Apokalyptische Szenarien boten sich dem Besucher. Zehntausende kahle, tote Bäume dominierten den Nationalpark. Vom Ende des Waldes war die Rede, vom "größten Waldfriedhof" Mitteleuropas und vom Ruin der Tourismusregionen Bayerischer Wald.
Doch dann geschah das Wunder: Aus dem Vernichtungswerk der Borkenkäfer wuchs ein neuer Wald heran, vielgestaltiger und bunter, als es der vorherige Wirtschaftswald je war. Knapp 30 Jahre nach dem Borkenkäferbefall zeigt sich jetzt der Erfolg der Nationalpark-Idee "Natur Natur sein lassen". Die riesigen Mengen toten Holzes vermoderten im Laufe der Zeit und damit entstand die wichtigste Voraussetzung für die erfolgreiche natürliche Verjüngung der Fichte. Genau die Baumarten kehrten ganz von allein zurück, die seit alters her hier gedeihen können. Nirgendwo sonst zwischen Ural und Atlantik dürfen sich nun Wälder auf einer so großen Fläche frei entwickeln - ohne Zutun des Menschen - allein nach den Gesetzen der Natur.
So profitieren vor allem die nach Licht hungernden und Wärme liebenden Organismen. Zu ihnen zählen Pflanzen und Tiere, die alles verwerten können, was von den toten Bäumen übrigbleibt, wie Käfer, Schmetterlinge, Flechten und Moose. Auch bodenbrütende Vogelarten wie der Fitis schätzen die Auflichtung des Waldes. Selbst der Wespenbussard kann hier jetzt ungehindert nach Insekten, die ihre Nester in die Erde bauen, Ausschau halten. Und die umgestürzten Stämme dienen nicht nur der Luchsfamilie als Versteck, sondern das tote Holz vermodert allmählich und wandelt sich selbst zum Keimbett für eine neue Waldgeneration.
 

So. 27.05.12

+

Mo. 28.05.12

14:55 - 15:25 Uhr

+

04:25 - 04:55 Uhr

Der Ameisenflüsterer
Umsiedlung eines Waldameisenhügels

Ein Mikroskop, eine Schaufel und ein paar Plastiktonnen - das ist die Standardausrüstung von Gerold Müller. Oft fährt der 69jährige deutsche Ameisenheger mehr als hundert Kilometer für die Notumsiedlung eines Waldameisenhügels. Dass die kleinen Insekten ihm dabei in Scharen den Arm hinauf bis ins Hemd krabbeln, stört ihn nicht weiter. Hauptsache, er fängt auch die Königin ein, irgendwo in einem Meter Tiefe, denn ohne sie gerät der Hofstaat durcheinander.
 
Ist der Hügel ausgebuddelt, muss Gerold Müller ein neues Zuhause für die Tiere finden. Der alte Förster kennt Wald und Ameise und weiss, worauf er bei der Suche achten muss. Wenn der Heger nicht gerade Hügel umsiedelt, leistet er Vermittlungsarbeit zwischen Mensch und Ameise. Mal bauen die Ameisen zu nah am Hof, mal bauen die Menschen zu nah an den Hügeln. Zum Schluss weiss nur noch Gerold Müller Rat. Oft hilft schon etwas Honig oder Lavendelöl gegen das Problem.
 

Di. 29.05.12 18:25 - 19:00 Uhr Wildes Deutschland
Der Pfälzer Wald


Die Dokumentationsreihe "Wildes Deutschland" präsentiert einzigartige Landschaften und deren Tierwelt in unterschiedlichen Regionen Deutschlands. Mit Zeitraffer, HD-Zeitlupe, aufwendigen Kamerafahrten und ungewöhnlichen Perspektiven sorgen die Filmemacher für einprägsame Bilder. Nie zuvor gesehene Luft- und Unterwasseraufnahmen zeigen die Einmaligkeit und Vielfalt der porträtierten Biosphärenreservate und Nationalparks.
Im Mittelpunkt der zweiten Folge steht der Pfälzerwald. Im Westen ist die Grenze zu Frankreich nicht weit, und im Osten verläuft die Weinstraße, an der zahlreiche romantische Dörfer zum Bleiben und Genießen auffordern.
 
Im Südwesten Deutschlands, unweit der französischen Grenze, liegt der Pfälzerwald. Farbenprächtige Buntsandsteinfelsen sowie unzählige Burgen und Ruinen überragen die duftenden Kiefernwälder. Der Trifels mit seiner erhabenen Reichsburg ist die bekannteste Felsenburg. Wildkatze und Luchs schleichen durchs Unterholz, Rothirsche mit prächtigem Geweih und korsische Mufflons mit schneckenförmigem Gehörn stolzieren im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands umher. An der Grenze zu Frankreich im Dahner Felsenland ragt das Wahrzeichen des Pfälzerwaldes über die Baumwipfel: der Teufelstisch, die bekannteste Felsformation des Naturparks Pfälzerwald.
Die am Ostrand des Pfälzerwaldes verlaufende Weinstraße lädt mit ihren romantischen Weindörfern zum Verweilen ein. Die Region zählt zu den wärmsten Deutschlands. Und so haben sich Zippammer, Gottesanbeterin und Smaragdeidechse in der Toskana Deutschlands eingerichtet. Ein Neuzugang aus Südeuropa ist der farbenprächtige Bienenfresser, der seit 1996 im Pfälzerwald heimisch ist. Sobald er Mitte Mai aus seinem afrikanischen Winterquartier zurückkehrt, gräbt er tiefe Erdröhren in Sandgruben und Weinberge, in denen er später seine Jungen aufzieht.
Bereits vor 2.000 Jahren wurden im Marschgepäck römischer Truppen kulinarische Köstlichkeiten aus dem Mittelmeerraum nach Rheinland-Pfalz gebracht: Weintrauben, die Mittelmeer-Weinbergschnecke und Esskastanien gelten bis heute als Delikatessen. Im Herbst sind die schmackhaften Früchte, auch "Keschde" genannt, besondere Leckerbissen für Wildschweine, Mufflons und Rotwild. Aber auch flinke Eichhörnchen schwelgen im Nahrungsreichtum der lichten Esskastanienwälder.
 

 

 

Juni 2012

 

Fr. 01.06.12 18:25 - 19:08 Uhr Wildes Deutschland
Der Bayerische Wald

Die Dokumentationsreihe "Wildes Deutschland" präsentiert einzigartige Landschaften und deren Tierwelt in unterschiedlichen Regionen Deutschlands. Mit Zeitraffer, HD-Zeitlupe, aufwendigen Kamerafahrten und ungewöhnlichen Perspektiven sorgen die Filmemacher für einprägsame Bilder. Nie zuvor gesehene Luft- und Unterwasseraufnahmen zeigen die Einmaligkeit und Vielfalt der porträtierten Biosphärenreservate und Nationalparks.
Der fünfte Teil der Reihe porträtiert den Bayerischen Wald an der Grenze zu Tschechien. Die Dokumentation zeigt, wie es im einstigen Wirtschaftswald zur Katastrophe kam, die unter dem Namen Waldsterben bekannt wurde. Und sie demonstriert, wie daraus heute der "Urwald von morgen" heranwächst, wie perfekt hier Werden, Wachsen und Vergehen ineinandergreifen und warum der einst die Katastrophe auslösende Borkenkäfer nicht zum Totengräber, sondern zum Geburtshelfer wurde.
 
Als sich in den 80er Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald der Borkenkäfer außergewöhnlich stark vermehrte und die Nationalparkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterließ, hatte das weitreichende Folgen. Binnen weniger Jahre starben mehrere Tausend Hektar alter, ehemals wirtschaftlich genutzter Fichtenbestände in den Hochlagen ab. Apokalyptische Szenarien boten sich dem Besucher. Zehntausende kahle, tote Bäume dominierten den Nationalpark. Vom Ende des Waldes war die Rede, vom "größten Waldfriedhof" Mitteleuropas und vom Ruin der Tourismusregionen Bayerischer Wald.
Doch dann geschah das Wunder: Aus dem Vernichtungswerk der Borkenkäfer wuchs ein neuer Wald heran, vielgestaltiger und bunter, als es der vorherige Wirtschaftswald je war. Knapp 30 Jahre nach dem Borkenkäferbefall zeigt sich jetzt der Erfolg der Nationalpark-Idee "Natur Natur sein lassen". Die riesigen Mengen toten Holzes vermoderten im Laufe der Zeit und damit entstand die wichtigste Voraussetzung für die erfolgreiche natürliche Verjüngung der Fichte. Genau die Baumarten kehrten ganz von allein zurück, die seit alters her hier gedeihen können. Nirgendwo sonst zwischen Ural und Atlantik dürfen sich nun Wälder auf einer so großen Fläche frei entwickeln - ohne Zutun des Menschen - allein nach den Gesetzen der Natur.
So profitieren vor allem die nach Licht hungernden und Wärme liebenden Organismen. Zu ihnen zählen Pflanzen und Tiere, die alles verwerten können, was von den toten Bäumen übrigbleibt, wie Käfer, Schmetterlinge, Flechten und Moose. Auch bodenbrütende Vogelarten wie der Fitis schätzen die Auflichtung des Waldes. Selbst der Wespenbussard kann hier jetzt ungehindert nach Insekten, die ihre Nester in die Erde bauen, Ausschau halten. Und die umgestürzten Stämme dienen nicht nur der Luchsfamilie als Versteck, sondern das tote Holz vermodert allmählich und wandelt sich selbst zum Keimbett für eine neue Waldgeneration.
 

Sa. 02.06.12 10:45 - 11:15 Uhr Der Ameisenflüsterer
Umsiedlung eines Waldameisenhügels

Ein Mikroskop, eine Schaufel und ein paar Plastiktonnen - das ist die Standardausrüstung von Gerold Müller. Oft fährt der 69jährige deutsche Ameisenheger mehr als hundert Kilometer für die Notumsiedlung eines Waldameisenhügels. Dass die kleinen Insekten ihm dabei in Scharen den Arm hinauf bis ins Hemd krabbeln, stört ihn nicht weiter. Hauptsache, er fängt auch die Königin ein, irgendwo in einem Meter Tiefe, denn ohne sie gerät der Hofstaat durcheinander.
 
Ist der Hügel ausgebuddelt, muss Gerold Müller ein neues Zuhause für die Tiere finden. Der alte Förster kennt Wald und Ameise und weiss, worauf er bei der Suche achten muss. Wenn der Heger nicht gerade Hügel umsiedelt, leistet er Vermittlungsarbeit zwischen Mensch und Ameise. Mal bauen die Ameisen zu nah am Hof, mal bauen die Menschen zu nah an den Hügeln. Zum Schluss weiss nur noch Gerold Müller Rat. Oft hilft schon etwas Honig oder Lavendelöl gegen das Problem.
 

       
       

 

 


 

 

Mitschnitte zu Fernsehsendungen, in denen ich als Wespenberater und Umsiedler mitwirken durfte:

 

 

Hessenfernsehen - Maintower News

 

Hornissenalarm

 

Vorsicht Jogger und Spaziergänger, im Rodgauer Wald gibt es derzeit ein Hornissennest.

Weil es sich zu nahe herangewagt hatte, wurde ein Ehepaar gestochen. Der Rodgauer Wespenexperte Peter Tauchert hat den Baum, indem das Volk nistet, nun abgesperrt.

Bis Mitte Oktober werden die Hornissen ihr Nest verlassen.

  

Beitrag anschauen   (vom 12.08.11)

 

ZDF.Umwelt
 
Keine Angst vor Wespen
 

Dass man Wespen am liebsten aus dem Weg geht ist klar, aber dass sie einen schlechten Ruf haben, ist unfair. In Deutschland gibt es einige Hundert Wespenarten. Nur acht davon leben in Schwärmen und bauen Nester. Und nur zwei von ihnen, nämlich die Gemeine und die Deutsche Wespe, sind Schuld am schlechten Image.

  

 

Sat.1 - 17.30 Live
 
Hornissenumsiedelung
 

Die milden Temperaturen bescheren uns zwar einen angenehmen Sommer, aber leider auch viele Wespen und Hornissen, denn die lieben das milde Klima. Darum liegt  das Wespenaufkommen in diesem Jahr um 30 Prozent höher als zuvor. Besonders schlimm für Allergiker!  17:30 hat eine Betroffene und den Insektenberater Peter Tauchert bei seinem Einsatz in Rodgau-Weiskirchen begleitet.
 

 

Hessenfernsehen - Maintower News

 

Wespensaison

 

Die Wespensaison hat begonnen.
Peter Tauchert hatte heute alle Hände voll zu tun. Per Wespenexperte musste in Rodgau über 200 Wespen wegsaugen. Das Nest wurde für die Einwohner gefährlich, da es sich direkt über der Eingangstür befand und die Wespen ihr Revier verteidigten. Die Zeit der Großeinsätze kommt für Peter Tauchert allerdings noch. Im September werden die Wespen besonders aggressiv.

 

Beitrag anschauen   (vom 13.07.07)

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Hessenfernsehen - Maintower News.

 

Wespenumsiedelung vom Fachmann

 

Wespen lassen sich gerne einmal da nieder, wo es gar keiner braucht.

In der Toilette von G. und K. Höfler in Offenbach zum Beispiel. Und nun... da lassen, weg räumen... bloß nicht. Hände weg und Profis rufen...

 

Beitrag anschauen   (vom 27.06.06)  

 

Hessenfernsehen - Service Natur

 

Sommer, Sonne, Wespenstich - Wespen- und Hornissenhotline

 

Rat und Tat bei Problemen mit Wespen und Hornissen
In solch einem Fall kann man die Wespen- und Hornissenhotline des Kreises Offenbach anrufen. Dort bieten die Mitarbeiter zunächst telefonisch, bei Bedarf aber auch vor Ort ihre Hilfe an. Anhand der Form, Farbe und Anbringung des Nestes können sie die Wespenart bestimmen. Ein wichtiges Kriterium für das weitere Vorgehen, denn lediglich zwei der elf mitteleuropäischen Wespenarten können dem Menschen lästig werden.

 

Beitrag anschauen   (vom 28.06.03)  Dateidownload 19,2 MB

Beschreibung

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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